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Karthago
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Tunesien - Karthago Blick vom Nationalmuseum auf den Golf von Tunis
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Geschichte von Karthago
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Die nebenstehend gezeigte Karte gibt einen guten Überblick über die Provinzen Roms im späten 4. Jahrhundert n. Chr.. Karthago war einst das Zentrum eines mächtigen Reiches, zu dem der größte Teil Nordafrikas, der Süden der iberischen Halbinsel, Sardinien und Teile Siziliens gehörten. Die Konfrontation mit dem Römischen Reich führte zu den drei Punischen Kriegen (seit 264 v. Chr.), die 146 v. Chr. mit der Zerstörung Karthagos endeten. Die Römer gründeten daraufhin die Provinz Africa proconsularis und bauten die Stadt wieder auf. Im 5. Jahrhundert nach Christus drang der germanische Stamm der Vandalen in die Provinz ein und behielt für rund ein Jahrhundert dort die Macht, bevor Rom (Ostrom-Byzanz - unter Kaiser Justinian I.) wieder zum Zuge kam.
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Römische Spuren in Tunesien
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Größere Kartenansicht
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In der punischen und römischen Epoche wurde Karthago dreimal zerstört. Nach dem gescheiterten 7. Kreuzzug zogen sich die Kreuzritter nach dem Tod des französischen Königs Ludwig IX., dem Heiligen, in Karthago aus Tunesien zurück. Wenn auch nur Reste Karthagos geblieben sind, so legen sie alle Zeugnis ab für diesen berühmten Schauplatz der Geschichte. Der Begräbnisplatz, ein heiliger Ort Karthagos, das Tophet, die punischen Häfen mit dem sog. Kothon, der Archäologische Park, die Sehenswürdigkeiten des Hügels Byrsa mit der Kathedrale Ludwig IX. und das Nationalmuseum Karthagos im ehemaligen Kloster der "Weißen Väter" (Pères Blancs) geben beeindruckende Beispiele der hohen Kultur.
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Tunis - Karthago Byrsa-Hügel
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Der Kriegshafen (Punische Häfen)
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Der kreisrunde Militärhafen und der mit ihm in Verbindung stehende rechteckige Handelshafen, wurden unter erheblichem Aufwand gebaut. Große Erdreichmassen mußten hierzu ausgehoben und aufgeschüttet werden. So umschließt allein der Handelshafen ein Gebiet von ca. 123.000 Kubikmeter Erde (ca. 150 x 400 m, T. 2.00 m), während der Kriegshafen mit geschätzten 115.000 Kubikmeter etwas kleiner war. Allein ca. 10.000 Kubikmeter mußten aufgechüttet werden, um auf der Insel die nötige schräg-konische Oberfläche zu gestalten für die Hellinge. Hinzu kämen die weiteren Schiffshäuser rund um den Rundkanal, welcher die Insel umgibt.
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Der Kriegshafen (Punische Häfen)
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Der Handelshafen
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Der Handelshafen war mit dem Meer durch eine 70 Fuß breite Zufahrt verbunden. Da der Kriegshafen als militärisches Sperrgebiet durch eine zweifache Mauer geschützt war, konnte man vom Handelshafen durch bestimmte Tore direkt in die Stadt gelangen. Während die Anlage des Handelshafens als "Limen" bezeichnet wurde, so trug der Rundhafen den Namen Kothon. Grabungen erbrachten Erkenntnisse zu der Kaianlage des rechteckigen Handelshafen und zur sogenannten "Admiralitäts-Insel" des Kriegshafens. Eine zeitliche Abfolge innerhalb des Hafenbaus erscheint möglich, wobei der Handelshafen etwas älter sein dürfte.
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Antikes Karthago
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Nationalmuseum von Karthago
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Tunesien - Mosaik aus dem Bardo-Museum
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Nationalmuseum von Karthago
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Die Ausstellung enthält unter anderem punische und römische Überreste sowie einen reizenden kleinen Garten, der als archäologischer Park angelegt ist. Das Museum hat vier große Hauptabteilungen: Eine prähistorische, eine punische, eine römische und eine frühchristliche Abteilung. Wer sich für die Geschichte Karthagos interessiert, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Das Museum finden Sie neben der Kathedrale von Karthago.
Weitere Informationen zur Kathedrale von Karthago finden Sie hier....!
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Tunis - Karthago Nationalmuseum
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Kathedrale von Karthago
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Auf dem Byrsa-Hügel liegt die Kathedrale des Heiligen Louis. Die Kirche wurde 1890 von der französischen Protektoratsmacht an der Stelle errichtet, die als Ort des Grabes von Ludwig IX. (Beiname: Ludwig der Heilige) angenommen wird. Dieser starb 1270 in Karthago im Laufe des siebten Kreuzzuges. Bis etwa 1965 war die größte Kirche Nordafrikas Sitz des Erzbischofs von Karthago, heute dient sie nur noch als Kulturzentrum. In dem ehemaligen Kloster der Weißen Väter neben der Kathedrale befindet sich heute das sehr sehenswerte archäologische Nationalmuseum von Karthago.
Weitere Informationen zur Kathedrale von Karthago finden Sie hier......!
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Tunis - Kathedrale von Karthago
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Le Tophet in Salammbo
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Salammbo (Salammbo) heißt der Villenvorort von Tunis und liegt in der Nähe der Ausgrabungsstätten von Karthago. Fast über das gesamte Wohngebiet verstreut liegen Reste der alten Stadt. So auch Le Tophet - die älteste punische Kultstätte. Der Eintritt ist hier frei. Der Tophet (Sanctuaire Punique) war Begräbnisplatz und heiligster Ort Karthagos, wo der Sage nach Elissa gelandet sein soll.
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Le Tophet in Salammbo
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Wie diese Stätte einst aussah, ist nicht genau zu rekonstruieren, da im Laufe der Zeit immer wieder alte Gräber - anfangs Schachtgräber, dann Urnen, später Sarkophage - zugeschüttet und durch neue überbaut wurden, so daß allmählich ein kleiner Hügel entstand. Die 1922 begonnenen und bis heute nicht abgeschlossenen Ausgrabungen haben bislang zwölf Gräberschichten entdeckt, die vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis in die frühchristliche Zeit reichen; dabei fand man über 1500 beschriftete und mit Reliefs verzierte Stelen sowie ca. 200 Urnen, die sich heute ausnahmslos im Bardo-Museum befinden.
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Tunis - Karthago Le Tophet
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Tunesien - Karthago Eingang zu den Thermen
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Archäologischer Thermenpark
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Die heutigen Überreste des alten Karthago liegen direkt an der Küste des Golf von Tunis - in unmittelbarer Nähe liegt auch der Präsidentenpalast. Bei den Ruinen sind von besonderem Interesse einmal die römischen Thermen, das Residenzviertel, alte Zisternen, die Leichenhalle und die Basilika. Im Garten gibt es ein unterirdisches Museum und Begräbnisstelen. Ferner noch erwähnenswert ist das noch gut erhaltene römische Pflaster der alten Straße.
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Tunis - Ruinen von Karthago
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Die in Ruinen liegende Anlage erstreckt sich über ca. 200 m entlang des Meeres. Sie entstand zwischen 146 und 162 im Gebiet eines durch Feuer zerstörten Villenviertels nach dem Vorbild der Trajans-Thermen als größte Thermenanlage außerhalb Roms und wurde ihrerseits richtungsweisend für die Bäder in der Provinz. Der äußerst aufwendig mit kostbaren Materialien ausgestattete, völlig symmetrisch um einen 20 m × 50 m großen Zentralraum angeordnete Komplex - wie überall im Imperium beliebter Treffpunkt der "feinen Kreise" - überstand die arabische Eroberung beinahe unversehrt.
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Tunis - Karthago Thermenanlage
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Erhalten blieben große Teile des Erdgeschosses, das vor allem Heiz- und Leitungssysteme sowie Personal- und Ruheräume enthielt, wohingegen das Obergeschoß mit den eigentlichen Baderäumen und der zum Meer hinunterführenden Freitreppe nicht mehr existiert. Eine wieder aufgestellte Säule, die einst das Frigidarium trug, vermittelt mit ihrer imposanten Höhe von 20 m noch ein wenig von der einstigen Großartigkeit des in der Antike weltberühmten Bauwerks.
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Karthago
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Gustave Flaubert und Salammbo
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In seinem Roman "Salambo" setzt der französische Schriftsteller Gustave Flaubert der Stadt Karthago auf ewig ein Denkmal. Der Künstler wurde am 12. Dezember 1821 in Rouen geboren und verstarb am 8. Mai 1880 in Canteleu (Haute Normandie). Sein größter Erfolg war die Geschichte der Madame Bovary. Gleich danach kommt der historische Roman "Salambô", den er 1862 erstmals veröffentlichte. Weitere Werke sind: La Tentation de Saint Antoine von 1874, "Trois Contes", 1877. Der Roman "Bouvard et Pécuchet", aus seinem letzten Lebensjahr blieb unvollendet. Hier nun eine kleine Kostprobe aus dem Roman "Salambô":
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Gustave Flaubert (1821 - 1880)
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"Der Hügel der Akropolis in der Mitte der Byrsa, das heißt des Burgbezirks, verschwand beinahe unter einem Wirrwarr von Bauwerken. Da standen Tempel mit gewundenen Säulen, die eherne Kapitäle und metallene Ketten trugen, blaugestreifte mörtellose Steinkegel, kupferne Kuppeldächer, Marmorarchitrave, babylonische Strebepfeiler, Obelisken, die wie umgekehrte Fackeln mit der Spitze auf dem Boden ruhten. Vorhallen stießen an Giebel, Voluten kräuselten sich zwischen Säulengängen, Granitmauern schmiegten sich an Ziegelwände. Das alles kletterte eins über das andre und vermengte sich in wunderlicher, unbegreiflicher Weise. Es kündete vom Wechsel der Zeiten und rief die halbvergessene Heimat der einzelnen Erbauer wach".
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Salambô Roman von Gustav Flaubert
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"Hinter der Akropolis zog sich durch rötliches Erdreich, mit Grabmälern besäumt, die Straße der Mappalier schnurgerade von der Küste bis zur Gräberstadt. Seitwärts sah man lange Gebäude, von Gärten umgeben. Das dritte Stadtviertel, die Neustadt Megara, erstreckte sich bis zur felsigen Meeresküste, über der sich ein riesiger Leuchtturm erhob, Nacht für Nacht sein Licht spendend. So breitete sich Karthago vor den Blicken der in der Ebene lagernden Söldner...."
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Karthago
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Archäologischer Park der Römischen Villen
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Hier gibt es punische, römische und byzantinische Ausgrabungen. Ferner stößt man hier auf Überreste des einstigen römischen Villenviertels. Zu sehen sind aktuell die Fundamente und Grundmauern einiger römischer Villen als Beispiel für die Architektur der damaligen Zeit. Die "Maison de la Voliére" ist neu errichtet worden und wird heute als Museum genutzt. Vieles in diesem Bereich ist noch nicht ausgegraben und wartet somit darauf, entdeckt zu werden. Es gibt hier nur ein Problem: Der archäologische Park liegt heute - wie vormals - selbst in einem Villenviertel und kann deshalb nicht vergrößert werden.
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Karthago Römischen Villen - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)
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Römisches Theater
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Gegenüber liegt das römische Theater. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und ist noch relativ gut erhalten. Es wurde vor ein paar Jahren renoviert und wird nun in den Sommermonaten auch als Theater genutzt. Gespielt werden antike Tragödien und natürlich auch Darbietungen tunesischer Folklore. Hinter dem Theater befindet sich das aus dem 3. Jahrhundert stammende Odeon. Hier wurden durch einen Erlaß des römischen Kaisers Septimius Severus die sogenannten Pythischen Spiele ausgetragen- ein Wettstreit der Künstler.
Die Ausgrabungsstätten in Karthago wurden 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt! Weitere Informationen zum Weltkulturerbe Karthago finden Sie hier....!
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Karthago - Römisches Theater
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Damous el-Karita Basilika
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Die "Rue Amobe" führt weiter zur TGM-Station Présidence, in deren Nähe die Ruinen der Damous el-Karita Basilika und der Kirche St. Cyprien liegen. Hier wandeln wir auf den Spuren der ersten Christen in Karthago und es sind nicht die einzigen Kirchenreste in der antiken Stadt. An diesem Platz befinden sich die Reste zweier christlicher Kathedralen aus dem 5. Jahrhundert n. Chr.. Die größte unter ihnen ist die Basilika Damous el-Karita- eine frühchristliche Kirche in Tunesien. Die andere Kirche ist die Basilika St. Cyprien. Verständlicherweise wird das Gelände mit den Ruinen der beiden Kirchen oft von christlichen Reisegruppen besucht. Schließlich handelt es sich hier um Gebäude von großem historischen und religiösem Wert in der legendären Stadt Karthago.
Das Ausgrabungsgelände liegt auf der Westseite der Hauptstraße nach Sidi Bou Said in der Nähe des Friedhofes der Weißen Väter (Pères Blancs). Die Kirchenruinen wurden im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts von Alfred L. Delattre entdeckt und ausgegraben.
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Karthago - Basilika Damous el-Karita Basilika - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)
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Basilika St. Cyprien
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Alfred Louis Delattre wurde am 26. Juni 1850 in Déville-lès-Rouen (Frankreich) geboren und er verstarb am 12. Januar 1932 in der Stadt, die er so liebte - in Carthage (Karthago). Er war ein französischer Geistlicher und Archäologe. Delattre folgte in jungen Jahren seiner Berufung als Mitglied der Weißen Väter, die ihn als Missionar nach Algerien schickten und später dann als Kaplan in der Gemeinde von Saint-Louis de Carthage aufnahmen. Er brachte es bis zum Kurator des archäologischen Museums von Karthago. Auf dem Hügel von Byrsa verbringt Delattre mehr als fünfzig Jahre seines Lebens bei der Erforschung der archäologischen Stätten von Karthago, vor allem der Friedhöfe und der frühchristlichen Basiliken.
Mit seiner Tatkraft und seinem Forscherdrang in archäologischer Sichtweise hat er die Sammlungen des 1875 von Kardinal Lavigerie gegründeten Museums von Karthago ständig erweitert. Hieraus entstand dann das heute berühmte Nationalmuseum von Karthago. Für seine Verdienste erhielt er den Orden der Ehrenlegion seines Heimatlandes.
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Karthago - Basilika Basilika St. Cyprien - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)
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 TOP - HOTEL
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Hotel The Residence Tunis
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Dieses im maurisch-andalusischen Stil erbaute, geschmackvolle Hotel bietet Luxus pur in altehrwürdiger Umgebung. Es vereinigt harmonisch die vergangene Pracht mit der Modernität. Das Hotel liegt direkt an der weitgeschwungenen Bucht mit feinsandigem Strand. Dieses führende Hotel an der Nordküste Tunesiens ist Mitglied der renommierten Hotelgruppe "THE LEADING HOTEL OF THE WORLD". In der lichtdurchfluteten Empfangshalle zieht sich eine Wasserrinne hin zum plätschernden Springbrunnen, und der Blick schweift durch eine immense Fensterfront hinaus in den blühenden Garten – Erinnerung an den Generalife, das Lustschloss der maurischen Könige in Granada, werden wach. Weite und Licht setzen sich fort in den spärlich, aber auserlesen möblierten Aufenthaltsräumen. In den von Säulen und Bögen eingefassten Sitzecken ist die Intimsphäre gewahrt. Über 300 Angestellte sind für das Wohl der maximal 400 Gäste besorgt.
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Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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170 komfortabel und geschmackvoll eingerichtete Zimmer, Bad mit Fön, separater Dusche und WC, Balkon, Radio/TV, Telefon, Minibar, Safe. Kleiner Balkon. 24 h Roomservice. Superiorzimmer mit Meersicht. Die Gäste verpflegen sich à la carte, sei es im Restaurant L’Olivier, das mediterrane Küche, vor allem Fisch und Krustentiere, bietet, oder im «Le Bai», wo eine asiatische Küchenbrigade exquisite chinesische Gerichte zubereitet. Dieses für Tunesien einzige chinesische Restaurant zieht auch viele Gäste von auswärts an. An warmen Sommerabenden wird im Poolside-Grill serviert. Und nach einem genüsslichen Essen lädt das Café Maur zu einem Thé de menthe, einem starken türkischen Kaffee oder auch zum Rauchen der Wasserpfeife ein. Eingerichtet wurde es nach dem Vorbild des legendären maurischen Café des Nattes in Sidi Bou Said, das heute noch erhalten ist.
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Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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Das Hotel ist direkt mit dem Thalassozentrum verbunden. Das Meerwasser wird aus 1000 Meter Entfernung von der Küste hereingepumpt und aufgewärmt, der Algenschlamm aus der Bretagne eingeführt. Massagen, Algenpackungen und Sprudelbäder sind weitere, den französischen Normen entsprechende Kuranwendungen; ärztliche Betreuung ist rund um die Uhr gewährleistet. Hoteleigene Tennisplätze und der nahe Golfplatz laden zu weiterer Aktivität ein. In den Thermes Marins de Carthage sind die 3500qm großen, luxuriösen Meerwasserthermen untergebracht. Ihre Architektur mit den Säulen, Innenhöfen, Löwenköpfen und Lichtspielen erinnert an die Hammams des Orients und die Bäder des alten Roms.
Auszeichnungen: "The Best Beach Resorts In The World" Forbes (2003)
Adresse:
THE RESIDENCE TUNIS - HOTEL
Les côtes de Carthage - BP 697
2079 La Marsa /Tunisia
Telefon: (00 216 71) 910 101
Fax : (00 216 71) 910 144
E-mail: residence.tun@gnet.tn
Website: Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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-Anzeige-
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