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Hauptstadt Tunis
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Tunis - Blick auf das Französische Tor
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Moderne Stadt
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Tunis ist eine moderne Hauptstadt mit eleganten Hotels, Geschäften und Unterhaltungsmöglichkeiten aller Art. In der Mitte liegt die Medina (die Altstadt), eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte der islamischen Welt. Der Haupteingang zur Medina liegt an der Porte de France und der britischen Botschaft. Er führt direkt zur Rue Djamaa Ez-Zitouna, der Hauptstraße der Souks (Märkte). Das heute freistehende ehemalige Stadttor (Porte de France - arab. Bab El Bhar) steht am Platz des Sieges (Place de la Victoire) und liegt an der Grenze zwischen der Altstadt (Medina) und der Neustadt (Ville Nouvelle).
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Tunis Impressionen
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Größere Kartenansicht
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Die Neustadt wurde von den Franzosen im 19. Jahrhundert zwischen der Medina und dem See von Tunis angelegt. Weitere Souks, die sich mitunter auf ganz bestimmte Produkte spezialisiert haben, zweigen von der Hauptstraße ab. Die Djamaa Ez-Zitouna, die große Moschee, ist eine gute Orientierungshilfe. Im bewaldeten Belvédère-Park oberhalb der Stadt gibt es einen moslemischen Pavillon und einen Zoo. Im Vorort La Soukra findet man einen Golfplatz und Reitställe.
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Tunis - Port de France Platz des Sieges (Place de la Victoire)
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Avenue Habib Bourguiba
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Über die Avenue Habib Bourguiba, der eleganten Hauptstraße von Tunis, umsäumt von den prachtvollen Bauten der französischen Kolonialzeit, mit schönen Straßencafes ähnlich wie auf dem Pariser Champs Elysee, dem Vorbild der Avenue Habib Bourgiba, kommt man der Medina von Tunis näher. Die Grenze der Medina wird durch das "Französische Tor" markiert, einer Nachempfindung des Triumphbogens, ebenfalls aus der Kolonialzeit – wobei die Häuser an diesem Platz allerdings ebenfalls aus der Kolonialzeit stammen, wie auch die meisten anderen, die entlang der größeren Gassen der Medina noch zu finden sind. Reservieren Sie sich bitte mindestens einen Tag für die Besichtigung dieser einzigartigen Medina in Tunesien.
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Tunis - Avenue Habib Bourguiba
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Baudenkmäler
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Die tunesische Hauptstadt mit ihren rund 700 historisch relevanten Baudenkmälern zeigt dem Besucher besonders deutlich, dass er sich hier permanent zwischen Orient und Okzident bewegt: Während man sich in der Neustadt ganz wie in einer südeuropäischen Metropole fühlt empfängt uns die Medina - die Altstadt von Tunis (UNESCO-Weltkulturerbe) - mit ihrem mittelalterlichen Charme. Das prachtvolle Bardo-Museum, das berühmteste des Landes, wo wir u.a. die umfangreichste Mosaikensammlung der Welt bewundern werden, lässt die punische und römische Vergangenheit Tunesiens wieder lebendig werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Weltkulturerbe der UNESCO - Medina von Tunis....!
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Tunis ...in der Medina...
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Stadt Tunis - Medina
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Sie ist vor 13 Jahrhunderten auf einem schmalen Streifen Land zwischen zwei Seen entstanden. Hier befand sich bereits ein Dorf, so alt wie die Menschheit selbst, ein Bauernmarkt, ein Knotenpunkt der großen Straßen Afrikas. Hassan Ibn Nooman wählte diesen Ort, um zunächst eine Moschee - die Olivenbaummoschee Ez-Zitouna - und später eine Stadt zu errichten. Zu gleicher Zeit wurden um die Moschee herum Einkaufsstraßen, Unterkünfte für angesehene Persönlichkeiten, Gästehäuser, Zisternen, Lager, Brunnen, Werkstätten, Schulen, Gräber und Gärten angelegt, die der Moschee Schutz boten, bevor die Stadtmauer errichtet wurde. Die Kasbah, die Zitadelle, die den Palast des Gouverneurs und dessen Hofstaat beherbergte, dominierte das ganze Stadtbild.
Zwei Vorstädte im Norden und Süden gaben den Gemüsegärtnern und Karawanen Unterschlupf. Andere Moscheen erhoben ihre Kuppeln, ihre schmalen achteckigen Türme in den Himmel.
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Medina von Tunis
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Medersas - Souks - Mausoleum
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Man schreibt die Errichtung der Souks, inmitten derer sich die große Moschee befindet, den ersten Hafsiden (13. Jahrhundert) zu. Nur die "noblen" Souks ziehen sich entlang dieses ehrwürdigen Heiligtums, die anderen befinden sich weiter außerhalb des Zentrums, in der Nähe der Stadttore. An der Nordfassade der Grossen Moschee erstreckt sich der Souk el Attarine (Parfümhändler), der seine ursprüngliche Funktion beibehalten hat: Man kann hier Essenzen, Weihrauch sowie verschiedene andere Ingredienzen (Mineral- und Pflanzenstoffe) erwerben, die zur Herstellung von Schönheitsprodukten verwendet werden.
An der Westseite der großen Moschee gelegen, beweist der Souk el Kumach (Stoffe) durch seine homogene Architektur, dass ein Souk kein zufälliges Bauwerk ist, das aus einer bloßen Aneinanderreihung mehrerer Geschäfte entstand. Zwei Säulenreihen unterteilen den Souk in drei Straßen.
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Tunis - Souk
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Palast Dar El Bey
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Den ehemaligen Palast Dar El Bey finden Sie außerhalb der Medina am Place du Gouvernement. 1795 ließ der hussenitische Herrscher diesen Palast auf den Ruinen der fürstlichen Bauten der Mouraditen errichten. Der Palast wurde mit einem prunkvollen Stockwerk ausgestattet. Die Zimmer an der Süd- und Ostseite des Patio sind besonders luxuriös eingerichtet. Das andalusische Dekor ist ein Anzeichen für den fortlaufenden Einfluss der aus Spanien kommenden Künstler.
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Tunis - Palast Dar El Bey
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Man behielt den Palast den sehr angesehenen Gästen der Regierung vor, die aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und dem osmanischen Reich kamen. Nach der Protektoratszeit verlor der Palast seine ursprüngliche Funktion, man siedelte hier die Verwaltung an, die von Bardo nach Tunis verlegt wurde. Seit der Unabhängigkeit ist der Dar El Bey der Regierungssitz der Republik Tunesien geworden.
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Tunis - Dar El Bey
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Nationalbibliothek
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Die Nationalbibliothek befindet sich in der ehemaligen Kaserne El Attarine im Souk gleichen Namens. Der Bey Hammouda Pacha, der Gründer dieser Kaserne, hatte eine besondere Vorliebe für militärische Einrichtungen und den Kasernenbereich. Er ließ die äußere Stadtmauer und fünf Kasernen im Zentrum der Medina errichten, unter anderem auch die Kaserne El Attarine (1814). Mit dem Beginn des Protektorats (1881) verließen die Garnisonen die Kaserne, und die Kolonialverwaltung richtete dort die "Verwaltung der Antiquitäten" und die "allgemeine Bibliothek" ein. Die allgemeine Bibliothek, die neu organisiert und durch tausende arabische Werke und Handschriften, die aus der Grossen Moschee und den Medersas der Medina stammen, bereichert wurde, ist heute als Nationalbibliothek bekannt.
Es handelt sich um einen typischen Kasernenbau und erinnert durch die Anordnung der Räume um den Innenhof an einen Wohnsitz, an "Fondouks" (Grosshandelslager und zugleich Herbergen für Kaufleute und Tiere) oder an Medersas. Der längliche Innenhof ist von Galerien umgeben, auf denen großräumige Stuben angeordnet sind. Einige tragen auf ihrer Fassade noch die Namensschilder der Kompanien der Janitscharen, für die sie bestimmt waren.
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Nationalbibliothek
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Die Medersas (Hochschulen)
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In der Medina von Tunis sind 3 Medersas (theol.- jur. Hochschulen) zu finden: Medersa du Palmier Rue des Libraires; Medersa Bachia Rue des Libraires; Medersa Slimania Rue de la Medersa Slimania. In jeder dieser Hochschulen findet man die klassischen Stilmittel, die diese Art von Gebäude kennzeichnen: die Wohnzellen gehen auf drei Seiten eines zentralen Hofes hinaus, auf der vierten Seite befindet sich die Moschee für die Vorlesungen und Gebete.
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Tunis - Medersa
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Als erste wurde die Medersa du Palmier (um 1707), die der Universität Ez-Zitouna am nächsten gelegene Hochschule, erbaut. An der Stelle eines Foundouk (Großhandelslager und Herberge für Kaufleute und Tiere) errichtet, erhielt sie ihren Namen durch eine Palme, die in einem heute noch vorhandenen kleinen Garten im Zentrum des Hofes wuchs. Ein Säulengang mit Spitzbögen, die auf steinernen Säulen mit türkischen Kapitellen ruhen, umsäumt auf allen vier Seiten diesen Hof. Derzeit wacht eine religiöse Gesellschaft über die Erlernung des Koran.
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Tunis - Medersa Eingang zur Medersa du Palmier
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1752 ließ Ali Pacha eine zweite Medersa bauen, die seinen Namen trägt. Der rechteckige Hof wird auf jeder Seite von je drei Bögen gesäumt, die auf Säulen aus schwarzem Marmor und Kapitellen aus weißem Marmor ruhen. Diese Medersa ist schöner als die vorherige: Man betritt sie durch die Rue des Libraires. Neben dem Eingang bemerkt man schnell den "sebil", einen öffentlichen Brunnen, den Ali Pacha der gottesfrömmigen Stiftung beifügen ließ. Dieser "sebil" steht auf einem Sockel aus Stein und befindet sich hinter den Gitterstäben eines Fensters. Nach ihrer Restaurierung wurde die Medersa zu einer Schule für Handwerkskunst, während eine andere kulturelle Gesellschaft ihren Sitz im Tourbet (Grabstätte) des Begründers hat.
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Tunis - Medersa
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1754, zwei Jahre nach der Gründung der Medersa Bachia, nahm die Medersa Slimania die Ecke zwischen dem Souk des Libraires und dem Souk El Kachchine ein. Sie wurde dem Sohn von Ali Pacha, der von seinem Bruder vergiftet wurde, gewidmet. Diese Medersa unterscheidet sich von den anderen durch einen monumentalen Portalvorbau, der auf Säulen mit türkischen Kapitellen steht und durch ein Gesims mit grünen Ziegeln gekrönt wird. Dieses Bauwerk, das im Vergleich zur Straße erhöht ist, wirkt höher als die anderen. Der Eingang ist durch Kacheln mit Blumenmuster und mit einigen Steingesimsen verziert. Der rechteckige Hof wird von einer Spitzbogengalerie gesäumt, die auf Kalksteinsäulen mit voluten-verzierten Kapitellen ruht. Wie auch andere Medersas, wurde der Slimania eine neue Verwendung zuerkannt. Sie beherbergt heute medizinische Gesellschaften, die sich mit der traditionellen Medizin beschäftigen.
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Tunis - Medersa Medersa Slimania - Fotoquelle: Wikipedia (Public Domain)
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Mausoleum Tourbet El Bey
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Das Mausoleum Tourbet El Bey - die letzte Ruhestätte der Bey´s von Tunis - finden Sie in der gleichnamigen Straße Rue Tourbet El Bey. Das Bauwerk, ein Mausoleum husseinitischer Fürsten, reicht in die Zeit Ali Pacha's II. (1758 - 1782) zurück und ist das größte Bauwerk dieser Art in Tunis. Die äußeren Fassaden aus gelblichen Sandstein zieren Wandpfeiler und Gesims in italienischem Stil. Mehrere verschiedene große Kuppeln ragen über die Terrasse hinaus; sie zeigen dem Betrachter, wie großzügig die Räume des Bauwerks angelegt sind. Neben den Gräbern der Herrscher und deren Familien beherbergt dieses Bauwerk auch die Ruhestätte einiger Minister und deren Getreuer.
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Mausoleum Tourbet El Bey Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)
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Grabstätten
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Zwei der Bestattungsräume erwecken besonderes Interesse: Das eine birgt die Grabstätten früherer Regenten und ist prunkvoll mit buntem Marmor nach italienischem Vorbild ausgekleidet. Das andere überrascht mehr durch seinen architektonischen Aufbau als durch das Dekor. Die Decke bildet eine große, ovale Kuppel. Die Gräber unter der Erde sind durch mit Flachreliefs reich verzierte Marmorschreine gekennzeichnet: darüber erheben sich prismaförmige Säulen mit Inschriften, die ein in Stein gemeißelter Turban oder Tarbouch krönt, sofern es sich um einen männlichen Toten handelt. Die Gräber der Frauen sind an ihren Enden von zwei Marmorplatten begrenzt: eine davon trägt Gravuren.
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Mausoleum Tourbet El Bey Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)
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Djamaa Ez- Zitouna
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Die Olivenbaummoschee (Djamaa Ez-Zitouna) wird Sie bei ihren Ausflügen durch die Souks von Tunis begleiten - dient sie doch aufgrund ihrer Größe als wichtiger Markierungspunkt innerhalb der Kasbah. Die Grosse Moschee, die auch Ez-Zitouna (Olivenbaummoschee) genannt wird, liegt inmitten der Altstadt und ist das größte und ehrwürdigste Heiligtum in Tunis. Ihr Gründungsdatum geht auf die Entstehungszeit der Stadt selbst zurück (698).
Weitere Informationen zur Olivenbaum-Moschee finden Sie hier....!
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Tunis - Moschee Djamaa Ez- Zitouna Olivenbaummoschee
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Volkskunstmuseum
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Unter der Bezeichnung Dar Ben Abdallah in der Rue Sidi Kacem, Impasse Ben Abdallah finden Sie das sehr sehenswerte Volkskunstmuseum. Im Jahre 1796 erbaut, beherbergt dieser Palast eine Sammlung des tunesischen Bürgertums. Diese Sehenswürdigkeit bietet mehr als einen bloßen Museumsbesuch; sie gibt Einblick in das innerste der luxuriösen Wohnsitze, wo sich einst ein friedliches Familienleben abspielte. Die verdeckte Tür, die keinen direkten Einblick in das Gebäude gestattet, führt zu einem Hof unter freiem Himmel, um den herum die Wohnungen der Besitzer angeordnet sind, in denen sich heute die Räumlichkeiten des Museums befinden. Die Sammlungen spiegeln durch eine fachkundige Auswahl der ausgestellten Gegenstände die Lebensweise des tunesischen Bürgertums im 19. Jahrhundert wider: Kostüme mit Goldstickerei, Schmuck mit eingearbeiteten Steinen und Gebrauchsgegenstände von besonderer Feinheit. Von den vier Räumen sind einer für den Mann bestimmt, einer für die Braut, der dritte für die Frau und der vierte für die Kinder.
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Volkskunstmuseum
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Aquädukt in Tunis
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Sollten Sie während eines Ausflugs oder einer Spritztour in Karthago mal Hunger verspüren, können Sie hier einkehren: Restaurant „Phönix von Karthago“, gar nicht zu verfehlen, weil direkt neben diesem Lokal stehen die kolossalen Überreste der einstigen Wasserversorgung dieser Stadt. Das Restaurant macht einen guten Eindruck, ist aber nicht ganz preiswert. Dieser Aquädukt verband die Quelle von Zaghouan mit den Thermen von Karthago. Dieses kleine Teilstück läßt noch erahnen, wie gewaltig die Wasserleitung einst gewesen sein muss.
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Tunis - Aquädukt in Tunis
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Kathedrale von Tunis
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Am Ende der Avenue Habib Bourguiba erhebt sich die imposante, unmittelbar nach der Errichtung der französischen Herrschaft über Tunesien 1882 im neoromanischen Stil erbaute Kathedrale. Sie ist dem heiligen Vincent de Paul geweiht. Die Kirche beeindruckt zuerst durch ihre kolossale Außenfront und die Architektur im Inneren beinhaltet verschiedene Stilrichtungen. Es gibt rund 20.000 Katholiken in Tunesien, die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung gehört der Islamischen Glaubensrichtung an. Die einzige Diözese ist die Diözese von Tunis. Auf einer Verkehrsinsel vor der Kathedrale von Tunis steht ein Denkmal für den arabischen Gelehrten Ibn Khaldun.
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Tunis - Kathedrale Kathedrale St. Vincent de Paul in Tunis
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Weiter geht es zu einer Einkaufs- und Erkundungstour durch Tunis: Herzstück der Neustadt ist die Avenue Habib Bourguiba, die sich vom Lac de Tunis über die Avenue de Paris bis hin zur Medina zieht mit ihren zahlreichen Hotels, Restaurants und Cafés (die berühmtesten sind das Café de Tunis und das Café de Paris sowie den Blumen- und Zeitschriftenständen. Vom Place de Indépendance führt der Weg direkt in die Medina, die Altstadt von Tunis.
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Tunis - Kathedrale St. Vincent de Paul in Tunis
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Karthago
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Ein Ausflug führt Sie sicherlich nach Karthago, einst "Herrscherin der Welt", heute ein 21 km von Tunis entfernter Villenvorort. Die Gründung der Stadt verliert sich, trotz aller archäologischen Anstrengungen im Dunkeln der Geschichte. Die Legende zumindest besagt, dass die Stadt 814 v. Chr. von der phönizischen Prinzessin Elissa gegründet wurde. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. begann die eigentliche Blütezeit Karthagos, das sich zur bedeutendsten Handelsmetropole am Mittelmeer entwickelte.
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Tunis - Ruinen von Karthago Byrsa-Hügel
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Im Jahre 146 v. Chr. kam es während des Dritten Punischen Krieges zur kompletten Zerstörung, doch bald nach seiner Eroberung durch Rom 44 v. Chr. wurde Karthago wieder aufgebaut und blühendes Handels- und Verwaltungszentrum der römischen Provinz "Africa proconsularis", bevor die Stadt - während der arabisch-islamischen Expansion im 7. Jahrhundert n. Chr. - erneut dem Erdboden gleichgemacht wurde und seine Trümmer dem Bau von Tunis und weiteren Küstenstädten dienten.
Weitere Informationen zum antiken Karthago finden Sie hier.....!
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Tunis - Ruinen von Karthago
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Bardo-Museum
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Das Bardomuseum in Tunis ist neben dem Ägyptischen Museum in Kairo das bedeutendste archäologische Museum Nordafrikas. Es ist aufgeteilt in eine punische, karthagische, römische, frühchristliche und islamische Abteilung. Vor allem die römische Mosaikensammlung ist von unbeschreiblicher Schönheit, Größe und Vielfalt. Wo immer man in Tunesien eine römische Ruinenstätte besichtigt, erfährt man, dass die schönsten Mosaiken ins Bardo - Museum verbracht wurden. Das prachtvolle Museum läßt die punische und römische Vergangenheit Tunesiens wieder lebendig werden. Hier finden Sie die größte Mosaikensammlung der Welt.
Weitere Informationen zum Bardo-Museum in Tunis finden Sie hier...!
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Bardo-Museum Grabstelen im Bardo Museum - Bildquelle: Wikipedia - Autor: Pradigue - Lizenz s.u.
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Ein prominenter Tunesien - Reisender....
Kurzbiographie Fürst Pückler
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La Goulette
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Im Nordosten von Tunis liegt der Hafen und Badeort La Goulette; dort kann man an heißen Sommernächten vor den Restaurants und Cafés sitzen und Fischspezialitäten und andere tunesische Gerichte an der frischen Luft genießen. La Goulette wirkt – zumindest bei der Durchfahrt – als eine eher langweilige Vorstadt, nicht einmal sehr geschäftig, mit unauffälligen zwei oder dreistöckigen Wohnhäusern, für afrikanische Verhältnisse aber doch Zeugnisse eines wenn auch bescheidenen Wohlstandes, zumindest eines regelmäßigen Auskommens. Ca. 18 Fährstunden von den Häfen von Marseille und Genua entfernt ist La Goulette der bevorzugte Wohnort der jüdischen und christlichen Minderheit von Tunesien.
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Tunis - Hafen La Goulette Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)
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La Marsa und Gammarth
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Weiter an der Küste entlang gibt es die Ruinen von Karthago zu besichtigen, einer Stadt, die einst ebenso berühmt war wie Rom; Sidi bou Said, La Marsa und Gammarth sind ebenfalls sehenswert. Alle Städte können von Tunis aus mit der Bahn erreicht werden. Sidi bou Said ist eine mit Bougainvillea, Nelken und Geranien bewachsene Landspitze mit vielen, im andalusischen Stil erbauten Villen mit leuchtendblauen Türen und Fensterläden. La Marsa, Gammarth und Raoued liegen in einer grünen Landschaft mit herrlichen Sandstränden und bieten ausgezeichnete Hotels, internationale Restaurants und ein interessantes Nachtleben.
Weitere Informationen zu den Vororten von Tunis La Marsa und Gammarth finden Sie hier....!
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Tunis - La Marsa Palast des Scheichs Abdallah in La Marsa (Palais Abdelliya)
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Mohammedia
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Auf der Fahrt von Thuburbo Majus nach Mohammedia sehen wir zuerst rechts neben der Straße die Überreste der einstigen Wasserversorgung aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian. Dieser Bereich liegt in der Nähe von Oudna und hat eine völlig andere Bauweise als jener, den wir ein wenig später zu Gesicht bekommen, als wir schon in Richtung Norden nach Mohammedia unterwegs sind. Die Konstruktion des Aquädukts....
Weitere Informationen zur Stadt Mohammedia in der Nähe von Tunis finden Sie hier....!
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Mohammedia Ehemalige Residenz des Bey von Tunis
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Copyright © 2001 - 2010 by Paul Sippel - Reiseinformationen
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Quellenangabe:
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Das Foto "Grabstelen im Bardo Museum - Autor: Pradigue" stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Diese Dateien sind lizenziert unter der Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 und unter der Creative Commons-Lizenz „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported".
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TOP - HOTEL
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Hotel The Residence Tunis
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Dieses im maurisch-andalusischen Stil erbaute, geschmackvolle Hotel bietet Luxus pur in altehrwürdiger Umgebung. Es vereinigt harmonisch die vergangene Pracht mit der Modernität. Das Hotel liegt direkt an der weitgeschwungenen Bucht mit feinsandigem Strand. Dieses führende Hotel an der Nordküste Tunesiens ist Mitglied der renommierten Hotelgruppe "THE LEADING HOTEL OF THE WORLD". In der lichtdurchfluteten Empfangshalle zieht sich eine Wasserrinne hin zum plätschernden Springbrunnen, und der Blick schweift durch eine immense Fensterfront hinaus in den blühenden Garten – Erinnerung an den Generalife, das Lustschloss der maurischen Könige in Granada, werden wach. Weite und Licht setzen sich fort in den spärlich, aber auserlesen möblierten Aufenthaltsräumen. In den von Säulen und Bögen eingefassten Sitzecken ist die Intimsphäre gewahrt. Über 300 Angestellte sind für das Wohl der maximal 400 Gäste besorgt.
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Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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170 komfortabel und geschmackvoll eingerichtete Zimmer, Bad mit Fön, separater Dusche und WC, Balkon, Radio/TV, Telefon, Minibar, Safe. Kleiner Balkon. 24 h Roomservice. Superiorzimmer mit Meersicht. Die Gäste verpflegen sich à la carte, sei es im Restaurant L’Olivier, das mediterrane Küche, vor allem Fisch und Krustentiere, bietet, oder im «Le Bai», wo eine asiatische Küchenbrigade exquisite chinesische Gerichte zubereitet. Dieses für Tunesien einzige chinesische Restaurant zieht auch viele Gäste von auswärts an. An warmen Sommerabenden wird im Poolside-Grill serviert. Und nach einem genüsslichen Essen lädt das Café Maur zu einem Thé de menthe, einem starken türkischen Kaffee oder auch zum Rauchen der Wasserpfeife ein. Eingerichtet wurde es nach dem Vorbild des legendären maurischen Café des Nattes in Sidi Bou Said, das heute noch erhalten ist.
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Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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Das Hotel ist direkt mit dem Thalassozentrum verbunden. Das Meerwasser wird aus 1000 Meter Entfernung von der Küste hereingepumpt und aufgewärmt, der Algenschlamm aus der Bretagne eingeführt. Massagen, Algenpackungen und Sprudelbäder sind weitere, den französischen Normen entsprechende Kuranwendungen; ärztliche Betreuung ist rund um die Uhr gewährleistet. Hoteleigene Tennisplätze und der nahe Golfplatz laden zu weiterer Aktivität ein. In den Thermes Marins de Carthage sind die 3500qm großen, luxuriösen Meerwasserthermen untergebracht. Ihre Architektur mit den Säulen, Innenhöfen, Löwenköpfen und Lichtspielen erinnert an die Hammams des Orients und die Bäder des alten Roms.
Auszeichnungen: "The Best Beach Resorts In The World" Forbes (2003)
Adresse:
THE RESIDENCE TUNIS - HOTEL
Les côtes de Carthage - BP 697
2079 La Marsa /Tunisia
Telefon: (00 216 71) 910 101
Fax : (00 216 71) 910 144
E-mail: residence.tun@gnet.tn
Website: Hotel The Residence Tunis
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Hotel The Residence Tunis
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