Siena

Italien - Stadt Siena Impressionen aus Siena
Siena - eine mittelalterliche Stadt
Siena - eine Stadt in der Toskana - liegt am Fluß Elsa und ist die gleichnamige Hauptstadt der Provinz Siena. Der geschichtsträchtige Ort hat etwa 60 000 Einwohner und ist reich an Kunstschätzen, Palästen und Kirchen aus dem 13. - 15. Jahrhundert. Der gotische Dom stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Sehenswert ist das Dommuseum, das Rathaus aus dem 13./14. Jahrhundert mit dem 102 m hohem Glockenturm, die Stadtmauer, die Universität (1300), die Nationalpinakothek, die Akademie der Schönen Künste; den Corsa di Pàlio (alljährliches Pferderennen). Die Stadt beherbergt einige bedeutende Textil- und Pharmazeutische Unternehmen.
Bildquelle: © Jens Z. / PIXELIO
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Piazza del Campo

Siena Piazza del Campo
Siena, umgeben von Olivenhainen und den Weinbergen des Chianti-Gebietes, im Herzen der Toskana gelegen, ist eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Das Stadtbild ist geprägt durch seine mittelalterlichen Häuser, schmalen Gassen, alten Adelspalästen und der Piazza del Campo, dem Herzstück der Stadt. Die Piazza del Campo zählt zu den wunderschönsten mittelalterlichen Plätzen und ist jährlich der Austragungsort des berühmten Pferderennens, des Palio. Zweimal im Jahr erleben dort Einheimische und Besucher das nervenaufreibende Schauspiel des Palio.
Palio

Siena
Ein Pferderennen, bei dem die verschiedenen Stadtteile um die Ehre reiten und das so manchem Reiter und Pferd Knochenbrüche bereitet. Die Freude der Sieger schmälert dies nicht. Siena, die Perle der Toskana, hat sein ursprünglich mittelalterliches Stadtbild mit zahlreichen Kunstschätzen bewahrt. Das für den Verkehr geschlossenes historisches Zentrum ist außergewöhnlich sicher und bietet jederzeit viel kulturelle Abwechslung. Von Siena aus sind alle toskanischen Kunststädte in kurzer Zeit erreichbar.
Historisch ist Siena eine Etruskergründung, wurde schon im 4. Jahrhundert Bischofssitz und gehörte in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends zu den mächtigsten Städten in Italien. Kaisertreu stand es gegen das papsttreue Florenz, dem es sich erst 1555 völlig unterwerfen musste. Trotz dieser Kontroverse mit Rom kommen vier Päpste aus Sieneser Familien. Die Piccolominis stellten gleich zwei Kirchenführer.
Die Toskana
Die Toskana - allein der Name dieser beliebten italienischen Region zaubert bei vielen ein Lächeln ins Gesicht. Vielleicht ist es auch eine geheime Sehnsucht nach einem Ort, der Ruhe und Frieden ausstrahlt. Wir sehen in Gedanken liebliche Landschaftsbilder, mit sanften Zypressen bestandenen Hügeln in mildem Sonnenlicht, zahlreiche Kunststädte mit Museen voll von den kunsthistorisch bedeutendsten Werken und eine besondere Lebensart. Kultur und Lebensart verbinden sich in der Toskana auf allerhöchste Weise und machen den speziellen Charme dieser Region aus.
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Chianti-Gebiet
Wer einen Urlaub mit allen Möglichkeiten sucht, ist hier genau richtig. Ob erholsame Tage auf dem Land oder auf Entdeckungstour durch geschichtsträchtige Städte, ob entspanntes Strandleben am Meer oder Wellness in namhaften Kurorten, abgerundet wird jeder Toskana-Aufenthalt von einer Küche, die auf genuinen Zutaten basiert und Weinen, die von einigen der renommiertesten Weinhersteller Italiens gekeltert werden.
Lebensgenuss ist garantiert! Grüne Hügel, mit Zypressen gesäumte Alleen und einsame Weingüter finden Besucher vor allem im Chianti-Gebiet zwischen Florenz, Siena und San Gimignano.
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Die heilige Katharina von Siena

Die heilige Katharina von Siena
Katharina von Siena wurde als 23. von 25 Kindern geboren. Die meisten ihrer Geschwister starben an der Pest. Ihr Vater war ein verarmter Adeliger, der sich als Pelzfärber den Lebensunterhalt verdienen musste. In diesen sozial schwierigen Lebensverhältnissen ist Katharina ohne Ausbildung herangewachsen. Es wird von ihr berichtet, dass sie mit 20 Jahren lesen und mit 30 Jahren schreiben lernte. Dennoch hatte sie gute Kenntnisse aus der Bibel und von Heiligenlegenden. Schon mit sechs Jahren hatte sie ihre erste Vision. Nach diesem einschneidenden Ereignis in ihrem jungen Leben, hat sie ein Keuschheitsgelübde abgelegt. Die Eltern wollten sie jedoch mit 12 Jahren verheiraten. Sie verweigerte dies und schloss sich in eine Zelle ein und lebte dort bis zum fünfzehnten Lebensjahr. Mit 17 Jahren trat sie dem Orden der Dominikaner bei, wählte aber das aktive Leben der Mantellatin, in dem sie sich überwiegend den Kranken und Armen widmete. Dennoch lebte sie in strenger Askese und führte ein kontemplatives Leben. Diese Fähigkeit und ständige Übung der inneren Sammlung befähigten sie zu einem klaren Blick für die Dinge, die um sie geschahen, bis hinein in das Fehlverhalten kirchlicher Verantwortungsträger, die in dieser Zeit weitgehend die Geschicke des Volkes lenkten.
Chiesa Santa Maria Sopra Minerva in Rom

Rom Chiesa Santa Maria Sopra Minerva in Rom
Trotz ihrer jungendlichen Jahre ermahnte sie, wies auf Mißstände hin und warb um Gefolgschaft. So scharten sich bald Anhängerinnen um sie. Diese lose Glaubensgemeinschaft nannte sie famiglia. Die Frauen gingen, wenn möglich weiterhin ihren Berufen nach, oder wanderten und reisten mit Katharina durch die Lande. Sie wurden so zur wandernden Kirche, die immer wieder neue Anhängerinnen fanden. Die Menschen waren von ihren mystischen Erfahrungen und den damit verbundenen Sichtweisen und daraus resultierenden Ratschlägen fasziniert und wurde so zur Ratgeberin hochgestellter Persönlichkeiten, zur politisch aktiven Frau. Selbst der Papst forderte Katharina auf, in den schwelenden Konflikt zwischen Städtebund und Papsttum ihre Einflussmöglichkeiten einzusetzen.
Grabstätte der Heiligen

Rom Grabstätte der heiligen Katharina von Siena
Der im Jahre 1378 geschlossene Frieden zwischen der Stadt Florenz und Papst Gregor XI (1370-1378) wird auf ihren Einfluss zurück geführt. Nach der Rückkehr des Papstes nach Rom 1376 kehrte Katharina nach Siena zurück. In dieser Zeit entstand auch ihr Text: "Der Dialog", der eine Quintessenz ihrer Visionen darstellt. Papst Paul VI. verlieh ihr im Jahre 1970 den Titel einer Doktorin (Kirchenlehrerin). Zusammen mit der Heiligen Theresia von Avila ist Katharina von Siena die erste Frau, die diesen Ehrentitel erhielt.
Das Grab der heiligen Katharina von Siena befindet sich in Rom, genauer gesagt in der Kirche Santa Maria Sopra Minerva (siehe Bild links). Ihr Leichnam ist bis auf den heutigen Tag unversehrt geblieben.
Weiterer interessanter Link: Informationen zu Siena
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