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Schloss Schönbrunn

Wien - Schloss Schönbrunn

Blick auf den Haupttrakt des Schlosses





Überblick

Wien - Schloss Schönbrunn

Kaiserin Maria Theresia im Alter von 35 - Maler: Martin van Meytens - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)



Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Wien ist das Schloss Schönbrunn. Das Schloss liegt im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing. Erbaut wurde das Schloss als Residenz für die Kaiserin Eleonora Gonzaga (1598 - 1655) zwischen 1638 und 1643. Während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 wurde die Residenz schwer beschädigt. 1687 gab Leopold I. für seinen Thronfolger Joseph I. einen repräsentativen Neubau von Johann Bernhard Fischer von Erlach in Auftrag. Erst ab 1743 wurde unter Kaiserin Maria Theresia durch Nikolaus von Pacassi und Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg das Schloss und der Park in seiner heutigen Form um- und ausgebaut.



Wien - Schloss Schönbrunn

Blick auf den Neptunbrunnen und einen Seitenflügel des Schlosses


Der im Stil des Barock erbaute Palast war von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses. Das Schloss war in dieser Zeit fast durchgehend von einem mehrere hundert Personen umfassenden Hofstaat bewohnt und wurde zu einem kulturellen und politischen Mittelpunkt des Habsburgerreiches. Während der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde es auch k. k. Lustschloss Schönbrunn genannt. Schönbrunn ist das größte Schloss und eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter Österreichs.


Gloriette

Wien - Schloss Schönbrunn

Blick auf den Neptunbrunnen und Gloriette


Um 1765 wurde Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, ein Vertreter des Frühklassizismus, bei Hof eingeführt, doch enthielt sich Maria Theresia nach dem Tod ihres Gemahls sieben Jahre lang größerer baulicher Änderungen. Erst 1772 gab sie solche in Auftrag. Hohenbergs markantestes Werk ist die Gloriette (um 1860 auch „das Gloriett“ genannt). Das Bauwerk ist ein Arkadengang auf dem Hügel oberhalb des Schlosses (auch Schönbrunnerberg genannt), der den Schlossgarten optisch abschließt. Gemeint ist sie als Denkmal für den gerechten Krieg (der zum Frieden führt), an der Stelle, wo nach dem ursprünglichen Plan Fischer von Erlachs das Hauptgebäude entstehen sollte, und nach dem zweiten Entwurf ein Belvedere.


Wien - Schloss Schönbrunn

Blick auf den Haupttrakt


Das Schloss und der etwa 160 Hektar große Park sind seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine Hauptattraktion im Schlosspark ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn. Das Schloss wird als das Symbol der Macht und des Einflusses des Hauses Habsburg in der europäischen Geschichte angesehen. Zusammen mit dem Park stellt Schönbrunn ein ausgezeichnet erhaltenes Beispiel der fürstlichen barocken Residenzen in Österreich dar. Heute zählt Schloss Schönbrunn 1441 Zimmer verschiedenster Größe. Ein Teil davon, der nicht zum Museum gehört, wird von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. als Wohnung an Privatpersonen vermietet.




Wien - Schloss Schönbrunn

Impressionen


Der Großteil des Schlosses fungiert jedoch als Museum, das im Jahr 2014 rund 3 Millionen Besucher zählte. Der Park und seine Einrichtungen ziehen weitere rund 5 Millionen an, in Summe also etwa 8 Millionen Besuche pro Jahr. Die Verwaltung des Schlosses wurde 1992 der dazu gegründeten, in Staatsbesitz befindlichen Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft m.b.H. übertragen. Die Gesellschaft ist seither in der Lage, die Erhaltung und Restaurierung des Schlosses aus eigenen Einnahmen zu finanzieren. Der Schlosspark wird von den Bundesgärten betreut, der Tiergarten wird von einer eigenen, ebenfalls staatseigenen GmbH verwaltet. Das Areal ist eine der meistbesuchten Wiener Sehenswürdigkeiten.


Innenräume des Schlosses

Wien - Schloss Schönbrunn

Spiegelsaal in Schloss Schönbrunn, Empfangssalon des Kaisers und der Kaiserin - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


Die Innenräume des Schlosses dienten nicht nur als Wohnresidenz der kaiserlichen Familie, sondern waren für Repräsentationszwecke gebaut und Schauplatz unzähliger Festlichkeiten und Zeremonien, die das Prestige der Monarchie symbolisieren und stärken sollten. Für diesen Zweck wurden viele bekannte Künstler und renommierte Handwerker bestellt, die die Räume mit der höchsten damaligen Eleganz ausstatteten. Die Stile reichen vom Barock bis zum Rokoko, dem Biedermeier und Stilen der Gründerzeit, die jedoch im Großen und Ganzen ein harmonisches Ensemble bilden. Im westlichen Trakt des 1. Stockwerks befinden sich die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Wohnräume des Kaisers Franz Joseph und der Kaiserin Elisabeth.



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Schloß Schönbrunn Wien, großer Saal - eingebunden über Wikimedia Commons

Wien - Schloss Schönbrunn

Billardzimmer in Schloss Schönbrunn - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


Im mittleren Teil befinden sich die Repräsentationsräume. Im östlichen Trakt sind die Appartements der Maria Theresia sowie die sogenannten Franz-Karl-Appartements der Erzherzogin Sophie und dem Erzherzog Franz Karl, die Eltern von Kaiser Franz Josephs. Das Schloss hat hunderte von Räume und Zimmern, von denen jedoch nur die meisten Prunkräume und Wohnungsräume der kaiserlichen Familie der Öffentlichkeit zugänglich sind. Ein Teil der restlichen Räume werden als Gemeindewohnungen vermietet. Das Schloss steht deshalb nicht leer und wird nach wie vor ständig bewohnt.


Wien - Schloss Schönbrunn

Neptunbrunnen


Im Jahr bewegen sich um die 1,6 Millionen Besucher durch das Schlossgebäude. Das sind im Jahresschnitt um die 4000 Besucher und in der Hochsaison sogar etwa 10 000 Besucher pro Tag. Die große Menge an Besuchern ist eine besondere Belastung für die Räume, die für so einen dichten Menschenverkehr eigentlich nicht konzipiert waren. Eine besondere Herausforderung für die Verwaltung des Schlosses ist der aufwändige Erhalt und Sanierung der Räumlichkeiten, sie aber gleichzeitig der Öffentlichkeit weiter zugänglich zu lassen [1].


Informationen:

Wien - Schloss Schönbrunn

Ansicht Gartenseite


Adresse:

Schloss Schönbrunn

Schönbrunner Schloßstraße 47
1130 Wien

Österreich

Telefon: +43 1 811 13-0
Fax: +43 1 812 11 06
E-Mail: info@schoenbrunn.at

Internet: www.schoenbrunn.at/


Öffnungszeiten:

Das Schloss ist täglich geöffnet - auch an Feiertagen;

01. April bis 30. Juni von 08.30 bis 17.30 Uhr;
01. Juli bis 31. August von 08.30 bis 18.30 Uhr;
01. September bis 31. Oktober von 08.30 bis 17.30 Uhr;
01. November bis 31. März von 08.30 bis 17.00 Uhr;


Anfahrt:


Die Wiener U-Bahn der Linie 4 hält an der Station Schönbrunn. Auch mit der Straßenbahn - Linie 10 und 58 - gelangen Sie zur Station Schönbrunn und auch die Buslinie 10A hält an der Station Schönbrunn! Weitere Informationen zu den Wiener Linien finden Sie hier....!

Informationen zur günstigen Wien-Karte/Vienna Card habe ich ihnen hier zusammengestellt!


Quellenangabe:


1.: Die Informationen zur Geschichte von Schloss Schönbrunn in Wien basieren auf dem Artikel Schloss Schönbrunn (Stand vom 06.04.2015) und stammen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Auflistung der Autoren verfügbar.


Fotos aus Österreich - Wien - Schloss Schönbrunn

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