Spaziergang durch Rom Teil II

Römische Impressionen

Rom - Park der Villa dei Gordiani

Mausoleum an der antiken Via Praenestina - Bildquelle: Wikipedia - Autor: Alessandro Zangrilli (Public Domain)

Das Pantheon

Rom - Pantheon

Rotunde - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)



Das Pantheon in Rom ist eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Als eines der besterhaltenen Gebäude der Antike stammt es in seiner heutigen Form aus der Zeit von Kaiser Hadrian (117-138). Im Inneren befinden sich heute die Grabstätten zweier italienischer Könige sowie das schmucklose Grab des italienischen Künstlers Raffael. Die Bronzetüren des Portals sind antiken Ursprungs. Die Rotunde, wie das Pantheon allgemein benannt und nach der auch der davorliegende Platz mit seinem barocken Brunnen mit Obelisken bezeichnet wird, ist ein Bau, dessen eigentliche Bedeutung bis heute nicht ganz erforscht ist. Von Agrippa um ca. 27 v. Chr. zu Ehren der Gottheiten Mars und Venus - der Beschützer des Juliergeschlechts - errichtet, brannte es während der Herrschaft des Titus (80 n. Chr.) ab und wurde von Hadrian vollständig wiederaufgebaut.

Marsfeld

Rom - Pantheon

Gemälde von Giovanni Paolo Pannini (1692–1765) - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Dieses bedeutende Bauwerk wurde auf dem Marsfeld errichtet. Noch heute steht der Name des Agrippa (Freund und Schwiegersohn des Augustus) über dem Eingang. Doch der Tempel, den Agrippa erbaute, brannte 80 n. Chr. nieder, und der nachfolgende, von Kaiser Domitian errichtete, wurde 110 n. Chr. das Opfer eines Blitzschlages. So begann Kaiser Hadrian 118 oder 119 n. Chr. mit einem Neubau, der von dem Schema, nach dem Tempel bisher angelegt wurden, völlig abwich. Kuppelsäle der Thermen scheinen mehr Vorbild gewesen zu sein als Sakralbauten. Dennoch war offensichtlich eine gewandelte religiöse Vorstellungswelt die Ursache dafür, dass man sich zu einem Kuppelbau entschloß.


Piazza Navona

Rom - Piazza Navona

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Diese von Cafés und Restaurants gesäumte Piazza liegt im Herzen des historischen Zentrums. Ihre ovale Form entspricht dem Umriss der früher an dieser Stelle befindlichen, 86 n. Chr. von Kaiser Domitian gebauten Arena. Während der Renaissance wurde sie überflutet, damit Schiffsschlachten nachgespielt werden konnten. Ihre heutige Form erhielt die Piazza in der Mitte des 17. Jahrhunderts, als Papst Innozenz X. den Architekten Borromini mit dem Bau der Kirche Sant’Agnese beauftragte. Vor der Kirche errichtete Bernini den Fontana dei Quattro Fiumi (Vier-Ströme-Brunnen), der mit mächtigen Figuren geschmückt ist, welche die vier großen Flüsse der Erde versinnbildlichen – den Nil, die Donau, den Ganges und den Rio de la Plata.

Vierströmebrunnen

Rom - Piazza Navona

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Die Flußgötter Nil, Ganges, Donau und Rio de la Plata säumen einen Felsenturm, der vom Wasserbecken emporragt. Darauf setzte Bernini einen antiken Obelisken. Die Piazza Navona liegt in der Tiberniederung, am Fuße der Hügel Quirinal, Esquilin und Kapitol. Der Tiber verlief bis zu Augustus Zeiten (kurz vor Christi) ohne einen festen Lauf. Nur der Truppenübungsplatz (das Marsfeld) war für Aufmärsche und Paraden vorgesehen, der Rest war den Überschwemmungen ausgeliefert. Die Barockzeit brachte große Umwälzungen. Innozenz X. Pamphilj ließ sich hier 1644 - 1650 seinen Familienpalast und die Hauskirche bauen, als Geschenk an seine Schwägerin Donna Olimpia Maidalchini gedacht. Wegen des schädlichen Einflusses auf den Papst, wurde sie vom Volk "Papessa" - die Päpstin- genannt. Der beauftragte Architekt Borromini ließ auch die Wasserleitung der Aqua Virgo vom Trevibrunnen zur Piazza Navona verlängern.

Fontana di Trevi

Rom - Fontana di Trevi

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Der Trevi-Brunnen, auch (italienisch) Fontana di Trevi genannt, ist der bekannteste Brunnen Roms und einer der bekanntesten Brunnen der Welt überhaupt. Der Trevi-Brunnen ist der größte und anspruchsvollste barocke Brunnen der Stadt. Er steht am Endpunkt des Aquädukts Aqua Vergine, der seit dem Jahr 19 v. Chr. das antike Rom mit Wasser versorgt hatte, aber in der Spätantike zerstört worden war. Er ist nach dem Vorbild einer Schauspielbühne aufgebaut. Der Brunnen bezieht seinen Namen von dem Umstand, dass er im römischen Stadtteil Trevi steht. 1453 schloss Papst Nikolaus V. die Reparaturarbeiten am Aquädukt ab und ließ ein einfaches Becken bauen. 1629 beauftragte Papst Urban VIII. Gian Lorenzo Bernini, einen aufwändigeren Brunnen zu entwerfen.


Nach Urbans Tod wurde das Projekt jedoch aufgegeben. Papst Klemens XII. vergab einen neuen Auftrag an Nicola Salvi, nach dessen Entwurf die Fontana di Trevi schließlich von 1732 bis 1762 erbaut wurde. Der in die Fassade des Palastes Palazzo Poli integrierte Teil des Brunnens ist 26 m hoch und 20 m breit; er hat die Form eines Triumphbogens. In seiner Mitte steht eine Statue des Neptun.



Piazza di Spagna

Rom - Piazza di Spagna

Spanische Treppe


Die Spanische Treppe ist ein beliebter Treffpunkt der Besucher Roms- vor allem auch der jugendlichen Touristen, die hier allabendlich auf den Stufen dieser berühmten Freitreppe sitzen. Aber auch die Jugend der Stadt Rom kommt gerne hierher. Man trifft sich, hält ein Pläuschchen, geht in eins der vielen Fast Food Lokale oder ißt einfach nur ein Eis. Da auch eine U-Bahn Station hier in der Nähe ist, kann man sich leicht vorstellen, dass es Abends hier schon mal voll wird. Die Italiener nennen die Treppe übrigens "Scalinata di Trinità dei Monti", was auf die Kirche am oberen Ende der Treppe hinweist. Bei den deutschen Besuchern hingegen lautet der Name "Piazza di Spagna", was auf die Nähe der ehemaligen spanischen Botschaft beim Vatikan hindeutet. Darüber hinaus ist diese Treppe eine der bekanntesten Freitreppen der Welt.

Spanische Treppe

Rom - Piazza di Spagna

Piranesi, Giambattista "Illustrations de Antichita Romanae", 1748 - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Auf der gegenüberliegenden Seite der Piazza beginnt die berühmteste Einkaufsstraße Roms - die Via Condotti. Die Gegend um diese Straße am Fuß der Treppe wurde zum luxuriösen Einkaufsbezirk der Stadt mit den bekanntesten Parfum- und Modegeschäften Italiens. Die Errichtung der Spanischen Treppe geht zurück auf die städtebaulichen Ambitionen des Papstes Innozenz XIII.. Vor dem Bau der Treppe wurde der wild bewachsene Abhang, der von der Kirche Santa Trinità dei Monti zur Piazza di Spagna hinabführte, als unpassender Abschluss des inzwischen bebauten Stadtgebietes empfunden. Die Piazza Spagna bezog ihre Bedeutung vor allem von der spanischen Botschaft beim Vatikan, die hier ihren Sitz hatte. Der Platz vor der spanischen Botschaft war spanisches Hoheitsgebiet, und jeder Ausländer, der sich dort ohne Genehmigung aufhielt, konnte zum Dienst in der spanischen Armee verpflichtet werden.

Rom - Piazza di Spagna

Fontana della Barcaccia - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Auch ein Asylrecht gegenüber dem Vatikan konnte hier gewährt werden. Benedikt XIII. setzte dann 1721 durch, dass die Treppe im römischen Stil gebaut wurde. Papst Clemens XII. wollte dann 1733 die Treppe mit einem Obelisken abschließen, der endgültig die Macht der Päpste auch gegenüber Frankreich demonstrieren sollte. Auf Grund französischer Proteste wurde dieser Plan zuerst nicht durchgeführt. Erst im Jahre 1789, als die Sorgen des französischen Königs andere waren als ein Obelisk in Rom, konnte der Stein aufgestellt werden. Der Brunnen am Fuß der Treppe stammt von Pietro Bernini, dem Vater Giovanni Lorenzo Berninis. Gebaut wurde die Fontana della Barcaccia in den Jahren 1628 - 1629. Angeblich wurde ein Kahn während einer Tiberüberschwemmung an den Weihnachtstagen des Jahres 1598 hierher getragen und blieb beim Zurückweichen der Flut liegen. Diese Geschichte hat Bernini inspiriert, den Brunnen in Kahnform anzulegen.

Sankt Paul vor den Mauern

Rom - Sankt Paul vor den Mauern

Bildquelle: Wikipedia - Autor: Berthold Werner (Public Domain)


Sankt Paul vor den Mauern
(italienisch:San Paolo fuori le Mura - auch Basilika Ostiense genannt) ist die größte Basilika Roms nach dem Petersdom. Sie ist seit dem Abschluss der Lateranverträge eine exterritoriale Besitzung des Heiligen Stuhls und eine der sieben Pilgerkirchen von Rom. Sankt Paul wurde von Kaiser Konstantin zu Beginn des 4. Jhdt. errichtet. Kirchlicher Tradition zufolge wurde Sankt Paul vor den Mauern an der Stelle gebaut, wo der Leichnam des heiligen Paulus beigesetzt wurde. Die Kirche wurde 390 geweiht und im Laufe der folgenden Jahrhunderte durch Eingriffe wichtiger Künstler verschönt, dann aber in der Nacht zwischen dem 15. und 16. Juli 1823 durch ein Feuer fast vollständig zerstört. Die von Papst Leo XII. nach dem dramatischen Vorfall eingesetzte Kommission beschloss, die Basilika zu rekonstruieren und dabei Form und Größe des ursprünglichen Baus beizubehalten.

Brand von 1823

Rom - Sankt Paul vor den Mauern


Bei dem Brand von 1823 ging das Fassadenmosaik nahezu ganz verloren, ein Werk Pietro Cavallinis, das dann durch ein neues Werk aus der vatikanischen Schule ersetzt wurde. Die anderen Mosaiken, das aus dem 5. Jhdt. über den Triumphbogen und das andere aus dem 13. Jhdt. in der Apsis, waren ebenfalls schwer beschädigt und wurden restauriert. Original ist dagegen das Ziborium, Ergebnis einer Zusammenarbeit von Arnolfo di Cambio und Pietro Cavallini sowie der Kandelaber für die Osterkerze, ein Werk des 12. Jhdt., das von Pietro Vassalletto signiert ist, dem auch der außergewöhnliche Kreuzgang zu verdanken ist. Unter dem gotischen Hochaltar liegt das Apostelgrab. Das Kirchengelände verfügt über einen wunderschönen Innengarten und ein Café, in dem Sie sich auch erfrischen können.

Kreuzgang in Sankt Paul

Rom - Sankt Paul vor den Mauern


St. Paul vor den Mauern
, 1854 von Papst Pius IX. geweiht, ist also eine getreue Kopie der alten Kirche und die einzige römische Basilika, die einen Eindruck von Form, Bedeutung und Abmessungen der frühchristlichen Kirchen vermitteln kann. Das Innere der Kirche ist eher nüchtern, wirkt aber aufgrund der Länge von 132 m sehr beeindruckend. Etwa 80 Säulen teilen das Gebäude in 5 Schiffe. Einige der antiken Säulen stammen aus der Basilika Aemilia am Forum. Weiterhin sehenswert ist die vergoldete Kassettendecke mit dem Papstwappen von Pius IX.. Ein umlaufendes Fries zeigt über den Säulen Mosaikporträts aller Päpste. Ein majestätischer Triumphbogen in der Apsis bildet das Ende des Mittelschiffs- geschmückt mit herrlichen Mosaiken. In der Mitte der Apsis ist der "Segnende Christus" zu sehen.

Hochaltar

Rom - Sankt Paul vor den Mauern

Bildquelle: Wikipedia - Autor: Berthold Werner (Public Domain)


Sehenswert weiterhin ist der Hochaltar mit einem wertvollen Aufsatz aus dem Jahr 1285 von Arnolfo di Cambio. Eine Meldung vom 11. Dezember 2006 aus dem Vatikan berichtet über eine Entdeckung: Das Grab des Apostel Paulus ist nach beinahe 500 Jahren wieder für alle Menschen zu besichtigen. Der 1600 Jahre alte steinerne Sarkophag befindet sich etwa einen halben Meter unter dem Hauptaltar, von allen Seiten eingeschlossen vom Füllmaterial des Altarsockels, der über dem Sarg gebaut wurde, in der Mittelachse der Basilika in der gleichen Position, wo er im Jahr 390 auf den Fußboden aufgestellt worden sei. Eine antike Marmor-Abdeckung mit der Inschrift "Paulo Apostolo Mart" (dem Apostel und Märtyrer Paulus) ist über dem Grab vorhanden.




Rom - Sankt Paul vor den Mauern

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Schon unter Papst Gregor I. dem Großen befanden sich in der Nähe der alten Basilika ein Männer- (San Aristo) und ein Frauenkloster (Santo Stefano). Im Jahr 937 wurde das Kloster im Gebäudekomplex von St. Paul den Benediktinern anvertraut. Der Säulengang des Klosters wurde zwischen 1205 und 1241 von Pietro Vassalletto errichtet und ist mit seinen Marmorintarsien einer der kunstvollsten des Abendlandes. Auch hier wie in San Giovanni in Laterano ist der Kreuzgang ein Meisterwerk der Kosmatenkunst. Die Abtei war bis März 2005 eine Territorialabtei, wurde aber unter dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II. in eine normale Abtei umgewandelt.

Kirche Santa Sabina

Rom

Chiesa Santa Sabina


Die Kirche Santa Sabina wurde in den Jahren 422 bis 432 gebaut und gehört somit zu den ältesten christlichen Basiliken in Rom. Sie befindet sich auf dem Aventin-Hügel in Rom - etwa 400 m südwestlich vom Circus Maximus. Die Kirche wurde dort errichtet, wo einst das Haus der um das Jahr 125 getöteten Märtyrerin Sabina gestanden hat. Auf beiden Seiten des Mittelschiffes wurden 24 Säulen aus Marmor in der korinthischen Ordnung aufgestellt. Als Stifter und gleichzeitig Architekt des Bauwerks wird ein Petrus aus Illyrien genannt. Die Tür aus Holz aus dem Jahre 432 gilt als die älteste existierende Tür einer christlichen Kirche. Die geschnitzten Bilder behandeln biblische Themen; von ursprünglich 28 sind bis heute 18 erhalten geblieben.

Einige Teile der am Chor befindlichen Innenausstattung wurden in den Jahren 824 - 827 im Auftrag des Papstes Eugen II. erschaffen. Diese frühchristliche Basilika ist auch eine der beliebtesten "Hochzeitskirchen" der Stadt.

Tempel der Vestalinnen

Rom - Tempel der Vestalinen

Haus der Vestalinen (Westansicht) und der Tempel der Vestalinen im Forum Romanum - Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Im Tempel der Vestalinnen lebten sechs jungfräuliche Priesterinnen, die das Feuer zu Ehren der Göttin Vesta hüteten, aber auch einen großen politischen Einfluss hatten. Die Triumphbögen zeugen noch heute von den militärischen Siegen des Römischen Reichs. So wurde zum Beispiel der Triumphbogen des Septimius Severus, der einer der größten der heute existierenden Bögen ist, zu Ehren der Siege des Kaisers Septimius Severus in den Kriegen gegen die Barbaren errichtet. Durch das Forum Romanum führt der heilige Weg, die Via Sacra. Die Via Sacra führt hinauf zum Kapitol auf den kapitolinischen Hügel. Von dort bietet sich dem Besucher ein fantastischer Blick über die historischen Überreste des Römischen Imperiums.

Protestantischer Friedhof

Rom - Protestantischer Friedhof

Bildquelle: Wikipedia - Autor: Jensens (Public Domain)


Der Protestantische Friedhof in Rom- eine Besonderheit- enthält möglicherweise die höchste Dichte berühmter und wichtiger Gräber in der Welt. Zuletzt wurden hier die britischen Dichter Shelley und Keats beigesetzt. Weiterhin gibt es viele Gräber italienischer und europäischer Künstler, so z.B. von vielen Malern, Bildhauern und Autoren, Dutzende von Diplomaten und der Architekt Gottfried Semper. Ein weiteres bekanntes Grab ist das von August Goethe, der auch auf seinem Grabstein nur "Goethes Sohn" sein darf und Antonio Gramsci, einer der Gründungsväter des europäischen Kommunismus, um nur einige zu nennen.


Der Friedhof enthält neben den christlichen Gräbern auch jene von Juden und anderen Nichtchristen und ist einer der ältesten Friedhöfe mit ununterbrochener Nutzung in Europa.

Grabmonumente

Rom - Protestantischer Friedhof

Bildquelle: Wikipedia - Autor: Jensens (Public Domain)


Der Platz innerhalb des Verkehrsgewühls der Stadt Rom ist eine Oase der Ruhe in einem wunderschönen grossen Garten mit üppigen Blumen, haushohen Zypressen und vielfältigem Grünschutz. Er entführt ihre Sinne für Momente in eine andere Welt. Dazwischen stehen oder liegen die Grabmonumente und blickt man durch all das Grün, glaubt man für einen Augenblick, eine Pyramide gesehen zu haben. Der Eindruck täuscht nicht, handelt es sich doch hier um die bekannte Pyramide des Cestius aus den Jahren 18. - 12. v. Chr. und wer weiter schaut, erblickt ganz in der Nähe die Überreste der alten Stadtmauer des Kaisers Aurelian.

Rom - Protestantischer Friedhof

Grab von Devereux Plantagenet Cockburn - Bildquelle: Wikipedia - Autor: Jensens (Public Domain)


Im 19. und im 20. Jahrhundert war der kleine Friedhof das Ziel vieler Künstler. Nach einem Besuch von Papst Pius IX. im Jahr 1877 besuchte Oscar Wilde auch den Protestantischen Friedhof und verkündete, es sei "die heiligste Stelle in Rom".


Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 9.00-17.00 Uhr,
Einlass bis 16.30 Uhr

Via Caio Cestio neben der Porta S. Paolo und der Pyramide des Cestius - U-Bahn bis Piramide!

Cestius Pyramide

Rom - Cestius Pyramide

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)


Seit Kleopatra im Jahr 44 v. Chr. nach Rom gekommen war, begeisterte man sich für alles Ägyptische, also nicht nur für Obelisken. Gaius Cestius hatte unter Augustus in Ägypten als Offizier gedient und war offenbar von den Pyramiden so fasziniert, dass er sich selbst ein solches Grabdenkmal bauen ließ, als er ungefähr im Jahr 12 v. Chr. starb. Die Cestius-Pyramide (Piramide di Caio Cestio) wurde mit der Porta San Paolo in die aurelianische Stadtmauer aufgenommen. Cestius war Prätor, Volkstribun und Mitglied eines Siebenerrates für religiöse Festbankette. Die in den Jahren 12 - 11 v. Chr. entstandene Pyramide mißt 22 m Seitenlänge und 27 m Höhe, die Grabkammer im Inneren 6 x 4 m. Die Spitze des Baues aus Carrara-Marmor soll vergoldet gewesen sein. Die Bauzeit betrug - entsprechend der Inschrift - 330 Tage.

Links


Weiterhin auch hier wieder einige wichtige Links für ihren Romaufenthalt:

Hier geht es zu einem virtuellen Spaziergang durch das Kolosseum

Online-Reiseführer - Informationen zu Sehenswürdigkeiten in Rom

Kennen Sie schon die Katakomben in Rom?

Rom aus erster Hand

Stadtkarte von Rom

Quellennachweis:


Die Geschichte der Spanischen Treppe basiert auf dem Artikel Spanische Treppe (Stand vom 27.11.2007) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Die Fotodateien wurden unter den Bedingungen der Creative Commons "Attribution 2.0" „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported“ Lizenz veröffentlicht.



Bilder aus Rom

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